1942

JAKOB VAN HODDIS ERMORDET

Hans Davidsohn, vielen besser bekannt als Jakob van Hoddis, schrieb Gedichte, die ihn zu einem herausragenden Künstler des literarischen Expressionismus machten. Auf dem Zenit seines Erfolgs erkrankt er – es wird eine Schizophrenie diagnostiziert. Das NS-Regime sieht keinen Nutzen und keinen Wert darin, ihn am Leben zu lassen. Er und seine Mitpatient:innen werden gemeinsam mit jenen Pflegekräften, die sie zuvor noch in der israelitischen Kuranstalt Bendorf-Sayn versorgt hatten, deportiert. Hans wird im Mai oder Juni 1942, wahrscheinlich im Vernichtungslager Sobibor, von den Nationalsozialisten ermordet.

1887

Jakob van Hoddis wird als Hans Davidsohn am 16. Mai 1887 in Berlin geboren. Er ist der älteste Sohn der Familie. Sein Zwillingsbruder stirbt bei der Geburt. Später werden die Geschwister Marie, Anna, Ludwig und Ernst geboren. Seine Eltern sind Hermann und Doris Davidsohn, geb. Kempner. Der Vater ist Hals-Nasen-Ohrenarzt und hat eine eigene Praxis. Die Mutter ist sehr am kulturellen Leben interessiert, sie schätzt Musik und die Künste. Die Familie ist jüdisch.

Kindheit

Schulzeit

Hans verbringt als Kind besonders gerne Zeit mit seiner Schwester Marie. Sie erzählen sich stundenlang Geschichten. Mutter Doris zieht es oft nach draußen: Mit ihren fünf Kindern macht sie lange Wanderungen durch Berlin. Hans besucht das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Berlin. Die Schulzeit ist von militärischem Drill und Gehorsam geprägt. Die Mitschüler nennen ihn “Krümel”, weil er so klein ist.

Hans wird als fauler Schüler beschrieben, aber er ist sehr klug und darum auch sehr gut in der Schule. Aber der Primus, das heißt der beste Schüler, das durfte nie ein jüdisches Kind sein, erinnert sich ein Mitschüler von ihm später. Der Antisemitismus ist an der Schule spürbar. Die Lehrer erlauben sich gerne judenfeindliche Witze.

Jugend

Studium

Im Jahr 1905 verlässt Hans das Gymnasium und bereitet sich als Externer auf das Abitur vor. Im Oktober 1906 besteht er die Prüfung und plant ein Studium. Zunächst entscheidet sich Hans für ein Studium der Architektur und schreibt sich im Wintersemester 1906/07 an der Technischen Hochschule in Berlin Charlottenburg ein.


MEHR LESEN

1909

Der neue Club

Kurt Hiller

Weil Kurt Hiller vor dem Militärdienst in die Schweiz geflüchtet ist und nicht mehr in den FWV zurückkehren darf, treten Hans und weitere Freunde wie Erwin Loewenson aus Solidarität aus der Burschenschaft aus. Die Freunde gründen einen eigenen Club, den “Neuen Club”. Der Club organisiert literarische Abende, die als “Neopathetisches Cabaret” bekannt werden.


MEHR LESEN

1910

Neopathetisches Cabaret

Hans, oder Jakob, wie er sich jetzt nennt, reist über Prag, wo er den Schriftsteller Max Brod trifft, nach Italien. Es scheint ihm jedoch gesundheitlich nicht gut zu gehen. Seine Mutter berichtet später, auf seiner Reise habe er verändert und apathisch gewirkt, in Venedig habe er einen ganzen Tag lang geschlafen. Das “Neopathetische Cabaret” entwickelt sich derweil zu einem kulturellen Ereignis. Mehrere Hundert Zuschauer nehmen an den Lesungen teil und lauschen den Werken von Else Lasker-Schüler, Georg Heym und anderen.

1911

Weltende

Lotte Pritzel, 1916

“Weltende” erscheint, das Gedicht, das Hans zu einer Berühmtheit in Künstler- und Intellektuellen-Kreisen machen wird. Es wird zuerst in der Zeitschrift “Der Demokrat” veröffentlicht.


MEHR LESEN

1912

Psychische Krisen

Georg Heym

Nach dem Tod seines Vaters verschlechtert sich Hans‘ Gesundheitszustand, er scheint psychische Krisen zu durchleben. Auch der plötzliche Tod von Georg Heym, der beim Schlittschuhlaufen auf der Havel im Eis eingebrochen war, trifft ihn sehr. Hans wendet sich jetzt anderen Themen zu, der Mythologie, Mystik, und sucht Kontakt zu katholischen Kreisen.


MEHR LESEN

1914

Diagnose Schizophrenie

Zurück in Berlin versucht Hans in der literarischen Szene erneut Fuß zu fassen. Seine Gedichte trägt er bei verschiedenen Autorenabenden der “Aktion” vor. Von seinen alten Weggefährten und dem “Neuen Club” trennt er sich. Er bricht mit Kurt Hiller, der den plötzlichen Hass, den Hans ihm entgegenbringt, zuerst nicht verstehen kann. Später erklärt er Hans verändertes Verhalten mit seiner psychischen Erkrankung. Im selben Jahr wird bei Hans zum ersten Mal die Krankheit Schizophrenie diagnostiziert.

1915

Porträt von Jakob van Hoddis, gezeichnet von Ludwig Meidner 1913.

Ein Schicksalsschlag trifft Hans schwer: Sein Bruder Ludwig wird im Mai 1915 als Soldat im Ersten Weltkrieg getötet. Fortan lebt Hans in Sanatorien, Heilanstalten oder in privater Pflege, erst in Frankenhain in Thüringen, später in Tübingen. Im Sanatorium von Dr. Otto Preiß für “Nervöse” werden Patienten im Thüringer Wald u.a. mit Kaltwasserverfahren behandelt: “Abwaschungen”, “Abklatschungen” und “Abreibungen” stehen auf dem Tagesplan, außerdem werden elektrische Kuren angeboten, Luftbäder und Bewegungstherapie.

1916 - 1920

Karrierehöhepunkt

Hans Gedichte finden großen Anklang in der literarischen Welt. In Zürich entsteht der “Dadaismus”, eine neue künstlerische und literarische Bewegung. Emmy Hennings und Hugo Ball gründen das “Cabaret Voltaire”. In diesem Kleintheater werden auch Hans Gedichte vorgetragen.


MEHR LESEN

Das literarische Vermächtnis von Jakob van Hoddis

img

Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,
In allen Lüften hallt es wie Geschrei.
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei
Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.

Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.

Als Jakob van Hoddis Gedicht “Weltende” im Januar 1911 erschien, empfanden viele Zeitgenossen es als etwas sensationelles, neues, Epoche-Machendes. Und so ist es heute auch eingeordnet, als ein Auslöser für die Epoche des Frühexpressionismus (1905 bis 1914), die van Hoddis gemeinsam mit Dichter:innen wie Else Lasker-Schüler, Georg Heym und Gottfried Benn geprägt hat. Kurt Hiller, Schriftsteller und langjähriger Freund von Hans Davidsohn/Jakob van Hoddis, prägte den Begriff des Expressionismus. Er bedeutet so viel wie “Ausdruckskunst”, denn das Ausdrücken von Gefühlen und Erlebnissen durch ihre Werke war das Anliegen der expressionistischen Künstler. Diese Zeit war gekennzeichnet von großen Umbrüchen und politischen Spannungen in Europa, die im Kriegsausbruch gipfelten. Wichtige Themen waren Fremdsein und der Verlust von Orientierung und Identität. Jakob van Hoddis Gesamtwerk ist nicht groß, es sind nur rund 100 Gedichte und Prosatexte überliefert, viele Manuskripte gingen verloren. “Weltende” ist sein bekanntestes Werk. Es fasziniert seine Leser noch heute durch seine ungewöhnlichen, düsteren Bilder und katastrophischen Szenarien.

1926/27

Entmündigung

Jakob van Hoddis (2.v.l.) im Klinikum Christophsbad

Hans wird “wegen Geistesschwäche entmündigt”, so beschließt es das Amtsgericht Tübingen im November 1926. Sein Onkel Hermann Kempner, der Bruder seiner Mutter, wird zu seinem Vormund erklärt. Im Juli 1927, nach einem Streit zwischen Hans und einem Nachbarn, bringt ihn die herbeigerufene Polizei in die Universitätsklinik Tübingen. Dort wirkt er auf die Angestellten verwahrlost, aber ansonsten ganz ruhig.


MEHR LESEN

Juli 1927

Klinikum Christophsbad, 1931

Er wird in das Christophsbad verlegt, eine “Privatklinik für Gemüts- und Nervenkranke” in Göppingen. Die ärztliche Diagnose lautet: “Schizophrener Endzustand”. Eine Behandlung bekommt er hier nicht, keine Medikamente, keine Therapien. In seiner Krankenakte steht: “Der Patient bleibt ganz für sich (…), lebt stillvergnügt in den Tag hinein, spielt Schach und raucht.” Und: “Manchmal, wenn er sich im Garten befindet, springt er plötzlich auf irgendein Tier (Ameise, Schmetterling, etc.) zu und begrüßt dasselbe durch 6-7 maliges steifes Verbeugen oder durch Abnehmen des Hutes.”

1. April 1933

Flucht

Hans Mutter Doris erlebt den 1. April 1933, den Tag des Boykotts jüdischer Geschäfte, in Nürnberg. Am selben Tag fliehen Hans Schwestern Anna und Marie zu ihrem Bruder Ernst nach Palästina, der bereits im Jahr 1921 dorthin ausgewandert war. Im Herbst 1933 emigriert auch Doris. Hans können sie nicht mitnehmen, sie finden, er ist zu krank. Nur sein Onkel Hermann, der auch sein Vormund ist, bleibt vorerst noch in München.

Bücherverbrennung

img

Zwischen März und Oktober 1933 fanden über hundert Bücherverbrennungen in Deutschland statt. Sie wurden u.a. von verschiedenen NS-Organisationen geplant und durchgeführt, z.B. von der HJ oder der SA, als diese zu Beginn der NS-Herrschaft Büros von politischen Parteien oder Gewerkschaften zerstörte. Eine Welle der Bücherverbrennungen, die um den 10. Mai 1933 herum in 30 Universitätsstädten stattfand, wurde von der “Deutschen Studentenschaft” organisiert. In diesem Dachverband der studentischen Selbstverwaltung kamen zu der Zeit viele junge Menschen zusammen, die sehr nationalistisch und antisemitisch eingestellt waren. Die Bücherverbrennungen waren Teil einer Aktion, die sie “Wider den undeutschen Geist” nannten. Dabei ging es ihnen darum, „undeutsches Schrifttum” zu zerstören, das sie als solches identifizierten, wenn es z.B. von jüdischen oder oppositionellen Autor:innen verfasst worden war. Zuerst stellten sie “Schwarze Listen” zusammen und sammelten die Bücher. Dafür plünderten sie auch Bibliotheken und das berühmte “Institut für Sexualwissenschaft” von Magnus Hirschfeld. Sie rissen die Titelseiten heraus und schlugen sie auf sogenannten “Schandpfählen” an.


MEHR LESEN

29. September 1933

Verlegung

Ohne dass die Göppinger Klinik irgendeine Verbesserung seines Zustandes feststellen konnte, wird Hans in die “Israelitische Heil- und Pflegeanstalt für Nerven- und Gemütskranke” nach Bendorf-Sayn bei Koblenz eingewiesen. Hans bleibt neun Jahre lang hier. Darüber, wie es ihm hier ergeht, ist wenig bekannt. Seine Familie übernimmt weiterhin von Palästina aus die Kosten für seinen Lebensunterhalt.

12. Dezember 1940

Es gilt nun ein Erlass, der vorschreibt, dass alle jüdischen “Geisteskranken” im gesamten Reichsgebiet nur noch in die israelitische Kuranstalt Bendorf-Sayn aufgenommen werden dürfen. Das führt dazu, dass sehr viele Patienten von allen möglichen Orten dorthin gebracht werden. Zeitweise sind es über 500 Patienten.

30. April 1942

Sobibor, Vorlager

Im Jahr 1942 werden alle, die in der Kuranstalt Bendorf-Sayn leben, ob Patienten oder Angestellte, deportiert und in den Vernichtungslagern Bełżec, Sobibor und Majdanek ermordet. Hans Name ist hinter der Nummer 46 auf der Deportationsliste vom 30. April 1942 notiert. Zuerst werden Hans und 100 weitere Menschen in den Distrikt Lublin des Generalgouvernements gebracht. Wahrscheinlich ist das Vernichtungslager Sobibor Ziel dieses Transports, den niemand von ihnen überlebt. Hans wird entweder im Mai oder Juni 1942 ermordet.

img

Die systematische Ermordung von Menschen mit Behinderung

Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges begannen auch die NS-Krankenmorde. Damit ist, nach den systematischen Zwangssterilisationen, die Tötung von psychisch, schwer körperlich oder unheilbar Kranken gemeint. Der NS-„Rassenhygiene“ nach musste die „Erbgesundheit“ des deutschen Volkes geschützt werden. Es durfte daher keinen Platz geben für Menschen, die die „Erbgesundheit“ angeblich gefährdeten. Aber auch aus einem anderen Grund wollte das Nazi-Regime sie los werden: Sie kosteten den Staat Geld, und das für die Gesundheit und Pflege der bedürftigen Menschen auszugeben, lehnte der Staat ab. Das Nazi-Regime bezeichnete die Betroffenen, oder die, die es als solche identifizierte, als „unwertes Leben“ oder „Ballastexistenzen“. Zynisch sprach das Nazi-Regime auch von “Euthanasie”, um es so darzustellen, als sei der Tod für die Betroffenen eine Gnade gewesen. Der Begriff “Euthanasie” kommt aus dem Altgriechischen und meint eigentlich “Sterbehilfe”.

Autorin: Lena Knops

BILDQUELLEN

Berlin Nikolaikirchgasse 1885

F. Albert Schwartz, Nikolaikirchgasse, Berlin, ca. 1885, gemeinfrei, online verfügbar: wikimedia.org.

Berlin Potsdamer Platz 1932

Ernst Ludwig Kirchner, Potsdamer Platz, 1914, gemeinfrei, online verfügbar: wikimedia.org.

Bücherverbrennung

The public burning of „un-German“ books by members of the SA and university students on the Opernplatz in Berlin. United States Holocaust Memorial Museum Photo Archives #31077. Courtesy of National Archives and Records Administration, College Park. Copyright of United States Holocaust Memorial Museum.

Christophsbad 1931

Klink Christophsbad, 1931, mit freundlicher Genehmigung der Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG, Göppingen.

Georg Heym

Porträt Georg Heym, undatiert, gemeinfrei, online verfügbar: wikimedia.org.

Jacoby’sche Heil- und Pflegeanstalt

ECAP 1718, Ehem. Jakoby’sche Heilanstalt Bendorf-Sayn, 2017, online verfügbar: wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Jakob van Hoddis 1910

Autor:in unbekannt, Jakob van Hoddis, 1910, online verfügbar: wikimedia.org.

Jakob van Hoddis im Klinikum Christophsbad

Jakob van Hoddis im Klinikum Christophsbad, 1927-1933, mit freundlicher Genehmigung der Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG, Göppingen.

Kirchner, Berlin Straßenszene

Ernst Ludwig Kirchner, Berliner Straßenszene, 1913, gemeinfrei, online verfügbar: wikipedia.org.

Krankenmorde Aktion T4

Autor:in unbekannt, Verlegung von Patienten im Rahmen der „Aktion T 4“ aus der Pflegeanstalt „Schloß“ Bruckberg der Diakonissenanstalt Neuendettelsau, gemeinfrei, online verfügbar: wikipedia.org.

Künstlerkneipe Voltaire

Marcel Słodki, Plakat zur Eröffnung der Künstlerkneipe „Voltaire”, 1916, gemeinfrei, online verfügbar: wikimedia.org.

Kurt Hiller

Autor:in unbekannt, Kurt Hiller, 1903, Schriften der Kurt Hiller Gesellschaft, H. 3, online verfügbar: wikimedia.org.

Litfaßsäule

Henning Schlottmann, Gedicht “Weltende” auf Litfaßsäule, München 2020, unverändert, online verfügbar: wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Lotte Pritzel 1916

Hanns Holdt, Porträt Lotte Pritzel, 1916, gemeinfrei, online verfügbar: wikimedia.org.

Meidner, gezeichnetes Porträt

Ludwig Meidner, Jakob van Hoddis, 1913, Institut Mathildenhöhe, Städtische Kunstsammlung Darmstadt, Foto: Gregor Schuster, © Ludwig Meidner-Archiv, Jüdisches Museum der Stadt Frankfurt am Main.

Porträt Jakob van Hoddis 1927

Portrait of Jacob van Hoddis, Leo Baeck Institute, F 2532.

Sobibor, Vorlager vom Wachturm aus gesehen

View of the Vorlager (the German living quarters), as seen from the watchtower at the Sobibor camp entrance, spring 1943. Sobibor perpetrator collection, Item 2020.8.1_001_010_0005. Courtesy of Bildungswerk Stanislaw-Hantz. Copyright of United States Holocaust Memorial Museum.

Zeitschrift Die Aktion

Zeitschrift Cabaret Voltaire, 1916, gemeinfrei, online verfügbar: monoskop.org.

SEKUNDÄRLITERATUR

Bremer, Fritz, In allen Lüften hallt es wie Geschrei: Jakob van Hoddis – Fragmente einer Biographie, Berlin 2021.

Nörtemann, Regina (Hg.), Jakob van Hoddis. Dichtungen und Briefe, Göttingen 2007.

Schmid, Thomas, Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut (08.01.2011), online verfügbar: welt.de.

Schoeps, Julius H./Treß, Werner (Hg.), Verfemt und Verboten. Vorgeschichte und Folgen der Bücherverbrennungen 1933 (Bibliothek Verbrannter Bücher, Bd. 2), Hildesheim u.a. 2010.

Schulte, Jan Erik/Osterloh, Jörg, Euthanasie“ und Holocaust. Kontinuitäten, Kausalitäten, Parallelitäten (Schriftenreihe der Gedenkstätte Hadamar, Bd. 1), Paderborn 2021.

Stratenwerth, Irene/Stiftung “Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum” (Hg.), All meine Pfade rangen mit der Nacht. Jakob van Hoddis, Hans Davidsohn (1887-1942), Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung vom 10. Juni bis 31. August 2001, Frankfurt a.M./Basel 2001.

ZUSÄTZLICH VERWENDETES QUELLENMATERIAL AUF UNSEREN SOCIAL MEDIA KANÄLEN

Boykott jüdisches Kaufhaus Leiser

A woman reads a boycott sign posted in the window of a Jewish-owned department store. United States Holocaust Memorial Museum Photo Archives #14337. Courtesy of National Archives and Records Administration, College Park. Copyright of United States Holocaust Memorial Museum.

Bücherverbrennung, Hamburg

Joseph Schorer, Bücherverbrennung, Hamburg 1933, gemeinfrei, online verfügbar: wikimedia.org.

Sobibor, Johann Niemann, gehend vor dem Kasino

Johann Niemann, in the rank of SS-Hauptscharführer, walking in front of the old officers‘ dining room (known as the „Kasino“) in Sobibor, spring 1943. Sobibor perpetrator collection, Item 2020.8.1_001_010_0028. Courtesy of Bildungswerk Stanislaw-Hantz. Copyright of United States Holocaust Memorial Museum.

WEITERE FÄLLE

Alexandra
Povòrina

Alfred
Wödl

Karlrobert
Kreiten

Maria
Potrzeba

Willi
Heckmann