1945

WILHELM HECKMANN BEFREIT

Wilhelm (Willi) Heckmann war ein deutscher Musiker und Alleinunterhalter. Er wurde als homosexueller Mann von den Nationalsozialisten verfolgt und war acht Jahre in Konzentrationslagern inhaftiert – ohne jemals dafür entschädigt zu werden.


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1914-1918

KARRIERE ALS MUSIKER

ERSTER WELTKRIEG

Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs durchkreuzt Willis berufliche Pläne. Er muss zum Vaterländischen Hilfsdienst und ab 1918 an die Front nach Frankreich.

1919-1923
Nach Kriegsende nimmt Willi seine Karrierepläne wieder auf. Er lässt sich am Städtischen Konservatorium in Hagen/Westf. als Pianist und Sänger ausbilden und besteht 1923 die Abschlussprüfung. Er gründet eine Musikgruppe und tritt öffentlich auf. Im elterlichen Gasthof, aber zunehmend auch in anderen Restaurants und Cafés.

1934

1934

VERHAFTUNG

 

In Wuppertal wird Willi zum ersten Mal verhaftet. Seine Familie erinnert sich später, es habe anonyme Anzeigen gegen ihn gegeben und er sei daraufhin von der Polizei beschattet und schließlich auf frischer Tat ertappt worden. Die Polizei vermerkt seinen Namen in den „Rosa Listen“. Das Landgericht Wuppertal verurteilt ihn wegen „Unzucht mit Männern“ zu 6 Monaten Haft, die er aber nicht antreten muss. Wahrscheinlich wird die Haft auf Bewährung ausgesetzt.

Juli 1937

 

„Mitten in einem Engagement“, so erinnerte sich Willi später, wird er in Passau von der Gestapo verhaftet. Was genau der Anlass war, und ob es überhaupt einen gab und Willi nicht aus Willkür verhaftet wurde, kann aufgrund der mangelnden Quellenlage nicht zweifelsfrei belegt werden. Willi Heckmann selbst äußerte sich in den 1950er Jahren dazu widersprüchlich, was aber aufgrund der weiter bestehenden scharfen Gesetzgebung nachvollziehbar ist. Einmal sagt er, die Verhaftung sei „ohne Grund“ erfolgt, ein anderes Mal räumt er ein, er habe “im Zustand der Trunkenheit unzüchtige Handlungen begangen”. Wahrscheinlich ist er zu diesem Zeitpunkt noch immer auf Bewährung. Damit gilt er für den NS-Staat als Wiederholungstäter und „Staatsfeind“.

WILLI UND DIE MUSIK

Willi erlebt die wahrhaftigen „goldenen Zwanziger Jahre“. Er tourt mit einem Orchester zwei Jahre lang durch Deutschland und die Schweiz. Danach nimmt er Engagements in Restaurants und Cafés in ganz Deutschland an.

Die Jahre 1925-1930

Er spielt u.a. in Zürich, Wuppertal, Düsseldorf Stuttgart und Berlin. Dann zieht er nach München und tritt dort u.a. Café „Gottschalk“ und im Weinhaus „Kakadu“ auf.

“Dein gedenk ich Margareta”

MUSIK IM NATIONALSOZIALISMUS

Schon in den ersten Monaten nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten zeigte sich deutlich, dass es mit der Freiheit und Vielfalt der Kunst vorbei war. Das Regime zielte darauf ab, künstlerisches und kulturelles Schaffen in seinem Sinne “gleichzuschalten” und der staatlich gelenkten Propaganda zu unterwerfen und zu instrumentalisieren.

MUSIK IM NATIONALSOZIALISMUS

Um den Kunst- und Kulturbereich neu zu organisieren und zu überwachen wurde im September 1933 die Institution der Reichskulturkammer geschaffen, dessen Präsidentschaft Propagandaminister Joseph Goebbels übernahm. Die Reichskulturkammer unterhielt sieben Einzelkammern, die u.a. Literatur, Film, Theater, Rundfunk und die bildenden Künste koordinierten. Alle Personen, die als Künstler und Kulturschaffende tätig sein wollten, mussten Mitglied in einer der Kammern sein. Der nationalsozialistische Staat entschied über die Aufnahme der Mitglieder und verweigerte sie unerwünschten Personen, beispielsweise all jenen mit “nicht-arischer” Abstammung, und erteilte somit faktisch Berufsverbote.

Die größte Einzelkammer war die Reichsmusikkammer. Der nationalsozialistische Staat bestimmte und trennte, welche Musik als erwünscht oder unerwünscht galt und als “entartet” gebrandmarkt wurde. Besonders gefördert wurden Unterhaltungsmusik und Schlager, die für eine breite Bevölkerungsmasse produziert und verbreitet wurde. Diese Musik wurde u.a. dazu instrumentalisiert, vom harten Kriegsalltag abzulenken und fröhliche oder hoffnungsvolle Stimmungen zu erzeugen. Besonders beliebt waren in der Bevölkerung etwa die Lieder von Zarah Leander, Lale Andersen und Hans Albers.

8. August 1937

SCHUTZHAFT

 

Willi kommt zur Untersuchungshaft nach München. In einer Polizeiakte findet sich bei Willi Heckmanns Eintrag der Vermerk der “Schutzhaft”. Um die Schutzhaft zu verhängen, musste keine begangene Straftat vorliegen. Bereits der Verdacht auf eine Straftat reichte aus, um die Inhaftierung in einem Konzentrationslager zu begründen.

14. August 1937

DEPORTATION KZ DACHAU

Von München aus wird Willi in das KZ Dachau deportiert. Warum wird Willi so schwer bestraft? Das kann nicht genau belegt werden, aber es gibt einige Hinweise.

Entscheidend ist wahrscheinlich seine Verhaftung aus dem Jahr 1934. Es ist möglich, dass er zum Zeitpunkt seiner zweiten Verhaftung 1937 noch auf Bewährung war. Mit seiner zweiten Verhaftung gilt er für den NS-Staat als Wiederholungstäter, die schwerer bestraft wurden als Ersttäter.


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EINE KURZE GESCHICHTE DES §175 STGB

Der Paragraph 175 wurde im Mai 1871 rechtskräftig. Das Deutsche Kaiserreich verbot darin die “widernatürliche Unzucht” zwischen Männern. Die Nationalsozialisten verschärften das Gesetz im September 1935 noch. Die §§175 und 175a RStGB weiteten das Strafmaß und die strafbarkeit homosexueller Handlungen aus, sodass noch nicht einmal eine körperliche Berührung stattgefunden haben musste, um eine Verurteilung zu begründen. Die Strafverfolgung wurde außerdem intensiviert. Die im Jahr 1936 neu gegründete “Reichszentrale zur Bekämpfung der Homosexualität und Abtreibung” erfasste die Straftäter zentral und war auch für die Koordination der Deportationen Homosexueller zuständig.

DER LANGE WEG ZUR ABSCHAFFUNG DES § 175

Nach Kriegsende fand der Paragraph zunächst unverändert weiter Anwendung. DDR und BRD handhabten die strafrechtliche Verfolgung Homosexueller unterschiedlich: In der DDR galt ab 1950 wieder der abgeschwächte Wortlaut und im Jahr 1968 wurde der Paragraph gestrichen. In der BRD wurde im Jahr 1969 gesetzlich geregelt, dass homosexuelle Handlungen für Männer über 21 Jahre straflos gestellt waren. Erst im Jahr 1994 wurde der Paragraph abgeschafft. Es dauerte acht weitere Jahre, bis zum Jahr 2002, bis den Verfolgten des Nationalsozialismus eine Entschädigung für die Verfolgung aufgrund §175 ermöglicht wurden.

28. September 1939

HAFTGRUND §175

Willi wird in das KZ Mauthausen überstellt. Auf seiner Mauthausener Häftlingskarte ist als Haftgrund der §175 angegeben. Er erhält die Häftlingsnummer 1212 und wird mit dem rosa Winkel zwangsgekennzeichnet.

1939

WIENER GRABEN

Willi arbeitet dort zunächst schwer körperlich im Steinbruch “Wiener Graben”. In einer Zeugenaussage gegen SS-Männer, die in Mauthausen tätig waren, gibt er im Jahr 1960 an, er habe miterlebt, dass sich in den Jahren 1943 und 1944 etwa 20 Häftlinge den 70 Meter tiefen Steinbruch hinunter in den Tod stürzten. Dies seien Juden gewesen, wie er an dem gelben Stern auf ihrer Häftlingskleidung erkannt habe. Später arbeitete Willi in der Trägerkolonne und der Desinfektion, wo er die Kleidung neu ankommender und verstorbener Häftlinge desinfizieren musste. Die seien oft blutig gewesen, gibt er hierzu an.

30. Juli 1942

HÄFTLINGSKAPELLE

Das Foto zeigt eine Häftlingskapelle im KZ Mauthausen. Willi Heckmann ist mit kleinem Akkordeon mittig zu sehen, rechts neben ihm der Kapo Georg Streitwolf mit großem Akkordeon. Die Musiker laufen vor einem Holzkarren, auf dem der Häftling Hans Bonarewitz zur Hinrichtung geführt wird. Hans Bonarewitz wurde für einen Fluchtversuch gehängt.

Oktober 1942

Nach einem Besuch im KZ Mauthausen befiehlt Heinrich Himmler die Gründung eines großen Häftlingsorchesters. Dies ist nicht ungewöhnlich, denn Häftlingskapellen oder Häftlingsorchester existieren in vielen Konzentrationslagern. Sie konnten für die Nationalsozialisten für unterschiedliche Zwecke instrumentalisiert werden. Sie dienten beispielsweise der Unterhaltung der SS-Männer, und wurden besonders bei Besuchen von Parteigrößen eingesetzt; sie dienten zur Verschleierung und Verharmlosung der unmenschlichen Gräuel, die sich in den Konzentrationslagern abspielten, und wurden etwa in Propagandafilmen gezeigt oder mussten vor ausländischen Besuchern aufspielen; und sie wurden als Mittel der Erniedrigung der Häftlinge eingesetzt.


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14. April 1945

 

Willi wird in Mauthausen kurz vor Kriegsende noch für den Einsatz in der 36. Waffen-Grenadier-Division der SS zwangsrekrutiert. Doch dass es noch zu einem Fronteinsatz kam, ist unwahrscheinlich. Die Befreiung des Lagers steht kurz bevor.

6. Mai 1945

KRIEGSENDE

Amerikanische Truppen befreien das KZ Mauthausen. Auch Willi Heckmann ist unter den Befreiten. Ende Mai gelangt er zurück nach Wuppertal.
Noch im selben Jahr tritt er für die amerikanischen und britischen Alliierten als Pianist und Sänger auf.

2. November 1954

WIEDERGUTMACHUNGSANTRAG

Aus Willis Wiedergutmachungsantrag lässt sich nur erahnen, was er alles durchgemacht haben muss: „Ich war vollständig mittellos, hatte weder persönliche noch Berufskleidung, nach ein Instrument. […] Was ich an persönlicher Schikane im Lager erleiden musste, möchte ich nicht zu Papier bringen. Ich, der ich nie schwer-körperlich gearbeitet habe als Musiker, musste in Mauthausen nachweislich 5 Jahre im Steinbruch arbeiten. Daher habe ich heute noch ständig unter Rheuma und Nervenentzündungen in den Schulter- und Armgelenken zu leiden, was mich bei der Ausübung meines Berufes stark hindert. Nebenbei gesagt habe ich unter Angstpsychosen zu leiden.“

WIEDERGUTMACHUNG

Willi stellt beim Wiedergutmachungsamt in Wuppertal einen Antrag auf Entschädigung. Er ist der Meinung, dass ihm für die acht Jahre der Inhaftierung in den Konzentrationslagern Dachau und Mauthausen Entschädigung zusteht, denn er wurde unzweifelhaft seiner Freiheit beraubt und konnte in der Haftzeit natürlich auch kein Einkommen erwirtschaften. Zudem beklagt er, dass seine Gesundheit während der Haftzeit so stark geschädigt wurde, dass er den Erfordernissen seines Berufs „leider nicht mehr gewachsen“ ist. Aber ihm ist bewusst, dass es da ein großes Hindernis gibt: Den Haftgrund.

Eine Entschädigung für nationalsozialistische Verfolgung wird nicht gewährt, wenn §175 der Verfolgungsgrund war. Hinzu kommt: § 175 ist noch immer in Kraft und die strafrechtliche Verfolgung Homosexueller in den 1950er Jahren auf einem neuen Höhepunkt. Die Behörden auf sich aufmerksam zu machen, ist also gefährlich. Aus diesem Grund stellen sehr viele Homosexuelle erst gar keinen Antrag auf Entschädigung, oder sie versuchen zu taktieren und gegenüber den Wiedergutmachungsbehörden zu vermitteln, dass sie aus politischen Gründen nationalsozialistisch verfolgt wurden.


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TRAILER: "Klänge des Verschweigens" [26.02.2012]

Auf Willi Heckmanns 90. Geburtstag erfährt sein Neffe, der Regisseur Klaus Stanjek, eher beiläufig davon, dass sein Onkel von den Nationalsozialisten verfolgt und in Konzentrationslagern inhaftiert war. Das Thema war in der Familie vollständig tabuisiert, wie er selbst sagt. Über seine Verfolgungszeit spricht auch Willi Heckmann selbst nur sehr wenig. Klaus Stanjek bricht die lange Zeit des Verschweigens auf. Er erhält von seinem Onkel kurz vor dessen Tod einige wenige Dokumente, beginnt zu recherchieren und veröffentlicht diesen Teil seiner Familiengeschichte in dem Film “Klänge des Verschweigens”.

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10. März 1995

Willi stirbt im Alter von 97 Jahren in Wuppertal.

BILDQUELLEN

Porträt Wilhelm Heckmann

Porträt Wilhelm Heckmann, 1916, Privateigentum Klaus Stanjek, Potsdam.

Wilhelm Heckmann auf der Kabarettbühne

Wilhelm Heckmann auf der Kabarettbühne, 1926, Privateigentum Klaus Stanjek, Potsdam.

Symbolbild Festnahme

The arrest of an unidentified man by the SA in front of the headquarters of the Deutsche Nationale Volkspartei (DNVP) [the right-wing nationalist party] in Berlin. The entrance to the building is blocked by police. United States Holocaust Memorial Museum Photo Archives #66040. Courtesy of National Archives and Records Administration, College Park. Copyright of United States Holocaust Memorial Museum.

KZ Dachau

Survivors stand behind the barbed wire fence in Dachau. United States Holocaust Memorial Museum Photo Archives #04497. Courtesy of National Archives and Records Administration, College Park. Copyright of United States Holocaust Memorial Museum.

KZ Mauthausen, Frontansicht

The entrance to the SS compound at Mauthausen. United States Holocaust Memorial Museum Photo Archives #10379. Courtesy of National Archives and Records Administration, College Park. Copyright of United States Holocaust Memorial Museum.

KZ Mauthausen, Wiener Graben

Prisoners at forced labor in the Wiener Graben quarry at the Mauthausen concentration camp. United States Holocaust Memorial Museum Photo Archives #27076A. Courtesy of Archiv der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Copyright of United States Holocaust Memorial Museum.

KZ Mauthausen, Häftlingskapelle

Fritz Kornatz, Musikkapelle Mauthausen, gemeinfrei, online verfügbar unter: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Musikkapelle_Mauthausen.jpg?uselang=de.

KZ Mauthausen, Himmler-Besuch

Reichsführer SS Heinrich Himmler and his entourage inspect the Wiener Graben quarry during an official tour of the Mauthausen concentration camp. United States Holocaust Memorial Museum Photo Archives #83476. Courtesy of Archiv der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Copyright of United States Holocaust Memorial Museum.

KZ Mauthausen, Befreiung

Women and children survivors in Mauthausen speak to an American liberator through a barbed wire fence. United States Holocaust Memorial Museum Photo Archives #74456. Courtesy of Col. P. Richard Seibel. Copyright of United States Holocaust Memorial Museum.

Wilhelm Heckmann feiert

Klaus Stanjek, Filmausschnitt Willi feiert, in: Ders. (Regie und Produktion), Klänge des Verschweigens. Ein detektivischer Musikfilm von Klaus Stanjek, Deutschland 2013, online verfügbar unter: http://www.klaenge-des-verschweigens.de/film/geschichte/.

Werbepostkarte Wilhelm Heckmann

Werbepostkarte Wilhelm Heckmann, 1956, Privateigentum Klaus Stanjek, Potsdam.

QUELLEN

Wilhelm Heckmann, Lied Dein Gedenk ich Margareta, Privateigentum Klaus Stanjek, Potsdam.

Häftlingspersonalkarte, Wilhelm Heckmann, Mauthausen, 1.1.26/1483377/ITS Digital Archive, Arolsen Archives.

Klaus Stanjek (Regie und Produktion), Filmtrailer Klänge des Verschweigens. Ein detektivischer Musikfilm von Klaus Stanjek, Deutschland 2013, online verfügbar unter: http://www.klaenge-des-verschweigens.de/film/trailer/.

Wiedergutmachungsantrag Wilhelm Heckmann vom 02.11.1954, LAV NRW W, K 104/Regierung Arnsberg, Wiedergutmachungen Nr. 56559, Bl. 5f. Lizenz: CC-BY-SA.

Werbepostkarte Wilhelm Heckmann, 1936, Privateigentum Klaus Stanjek, Potsdam.

Klaus Stanjek, Filmausschnitt Willi, in: Ders. (Regie und Produktion), Klänge des Verschweigens. Ein detektivischer Musikfilm von Klaus Stanjek, Deutschland 2013, online verfügbar unter: http://www.klaenge-des-verschweigens.de/film/geschichte/

Military Government of Germany, Verfügungsbefehl für einen Gefangenen, 1.1.26/1483379/ITS Digital Archive, Arolsen Archives.

SEKUNDÄRLITERATUR

Grau, Günter (Hg.), Homosexualität in der NS-Zeit. Dokumente einer Diskriminierung und Verfolgung, Frankfurt a.M. ²2013.

Knoll, Albert, Totgeschlagen – Totgeschwiegen. Die homosexuellen Häftlinge im Konzentrationslager Dachau, in: Dachauer Hefte. Studien und Dokumente zur Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslage, Bd. 14 (1998), S.77 -102.

Lettner, Kurt, Musik zwischen Leben und Tod. Musik im Konzentrationslager Mauthausen und seinen Nebenlagern 1939-1945, in: Oberösterreichische Heimatblätter, 54. Jhg. (2000), S. 55-72.

Schoppmann, Claudia, Nationalsozialistische Sexualpolitik und weibliche Homosexualität, Berlin ²1997.

Schwartz, Michael (Hg.), Homosexuelle im Nationalsozialismus. Neue Forschungsperspektiven zu Lebenssituationen von lesbischen, schwulen, bi-, trans- und intersexuellen Menschen 1933 bis 1945 (Zeitgeschichte im Gespräch, Bd. 18), München 2014.

Stanjek, Klaus, Verdrängung. Über die Verweigerung des Holocaust-Gedenkens, in: KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Andreas Kranebitter (Hg.), Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Jahrbuch 2017 der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Wien 2018, S. 97-104.

Zinn, Alexander, „Aus dem Volkskörper entfernt“? Homosexuelle Männer im Nationalsozialismus, Frankfurt a.M. 2018, zugl. Diss. Erfurt 2017.

WEITERE FÄLLE

Karlrobert
Kreiten

Emmy
Zehden

Maria
Potrzeba