1944

FREIGELASSEN

Maria Potrzeba wächst mit elf Geschwistern auf einem Münsterländischen Bauernhof auf. Sie gerät bei der Gestapo in den Verdacht, “Verkehr mit Fremdvölkischen” mit einem polnischen Zwangsarbeiter begangen zu haben und wird unter Schlägen zu einem falschen Geständnis gezwungen. Mit 15 Jahren wird sie im Jugend-KZ Uckermark inhaftiert. Als Maria nach Kriegsende in ihr Dorf zurückkehrt, wird sie als “Polenliebchen” beschimpft und weiter ausgegrenzt.

April 1927

Maria Kösters wird am 1. April 1927 im Dorf Asbeck im Münsterland als drittjüngstes Kind geboren. Sie wächst gemeinsam mit ihren elf Geschwistern auf einem kleinen Pachtbauernhof (Kotten) auf. Die Familie bewirtschaftet zwei Hektar Ackerland und hat zwei Kühe.

1937

 

Marias Eltern sterben kurz hintereinander. Ihre Mutter an einer schweren Krankheit, und ihr Vater verunglückt durch einen Treibriemenriss, als er in einer Lohndrescherei etwas dazuverdienen will. Mit 11 Jahren ist Maria nun Vollwaise. Zu Marias Vormund wird der Ortsgruppenleiter der NSDAP des Dorfes ernannt. Er ist Bauer und heißt Brinkmann.

1938

 

Marias zweitältester Bruder Bernhard übernimmt den Bauernhof. Die drei jüngsten Geschwister, darunter Maria, leben noch auf dem Hof, die älteren sind mittlerweile ausgezogen. Maria muss mithelfen.


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1938

Symboldbild BDM

Ihr Vormund, der Ortsgruppenleiter Brinkmann, ist unzufrieden mit Maria. Das NS-Regime baut enormen Druck auf, damit Kinder und Jugendliche in die für sie vorgesehenen Organisationen, die Hitlerjugend (HJ) und den Bund Deutscher Mädel (BDM), eintreten. Maria beugt sich diesem Druck jedoch nicht. Das liegt daran, dass sie auf dem Hof so viel zu tun hat. Sie hat schlicht keine Zeit für den BDM. Hierfür wird sie oft von ihrem Vormund und in der Dorfgemeinschaft kritisiert.

Herbst 1940

Maria: 2. v.l.

Marias Bruder Bernhard wird zum Wehrdienst eingezogen. Kurz zuvor hat er eine junge Frau aus dem Nachbardorf geheiratet. Jetzt muss Maria noch mehr auf dem Hof arbeiten.

1941

Polen-Erlasse

Auf den Höfen im Dorf werden jetzt polnische Zwangsarbeiter eingesetzt. Auf dem Hof des Verpächters muss der polnische Kriegsgefangene Florian Spionczka Zwangsarbeit leisten. Er wird auch regelmäßig auf Bernhards Hof geschickt, um mit den Tieren zu helfen. Dann kommt Bernhard von der Ostfront auf Urlaub zurück. Er berichtet Maria von den Gräueltaten der Wehrmacht in Polen. Er weist sie an, die polnischen Zwangsarbeiter stets respektvoll und menschenwürdig zu behandeln.


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Polnische Zwangsarbeiter:innen im Deutschen Reich

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Schon bald nach dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939, der den Zweiten Weltkrieg ausgelöst hat, wurden in den überfallenen Gebieten ausländische Arbeitskräfte für den Einsatz in der deutschen Wirtschaft rekrutiert. Sie wurden besonders zu Beginn mit falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt und häufig auch gewaltsam dorthin verschleppt. Die Zwangsarbeit war für die Fortsetzung des Krieges und die Sicherung des relativ hohen Lebensstandards der Deutschen bald unerlässlich, denn die deutschen Männer wurden in der Wehrmacht eingesetzt und ihre Arbeitskraft fehlte deshalb besonders in der Landwirtschaft und der Rüstungsindustrie.

Die Ethnie der Slawen, und somit auch die polnische Bevölkerung, galt in der nationalsozialistischen Rassenideologie als “rassisch minderwertig”. Niedriger standen in der Ideologie nur noch Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma und Schwarze Menschen. Pol:innen wurden aus diesem Grund besonders schlecht behandelt. Die sogenannten “Polenerlasse” vom März 1940 zielten noch einmal massiv auf die Diskriminierung und Ausbeutung der polnischen Zwangsarbeiter:innen.


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Sommer 1941

 

Josef hat Meinungsverschiedenheiten mit dem Bauern, für den er arbeiten muss. Eines Tages wird er von der Polizei mitgenommen und seine Taschen werden durchsucht. Dabei findet die Polizei ein Foto von Hedwig mit einer Widmung. Die Gestapo Münster wird verständigt. In der Folge werden Florian und Josef von der Gestapo in Haft genommen.

19. September 1941

Gestapo Berlin

Aufgrund von verleumderischen Aussagen von Nachbarn über Maria fängt die Gestapo Münster an, gegen sie zu ermitteln. Am 19. September steht ein SS-Mann auf Marias Hof und will sie mitnehmen. Da ist sie 15 Jahre alt. Er reißt an ihren Zöpfen und bringt sie gewaltsam in die Amtsstube, wo sie verhört werden soll. Die Ermittlung führt ein berüchtigter Gestapo-Mann namens Langos. Maria werden „sexuelle Verworfenheit“ und „Rassenschande“ vorgeworfen. Ihr wird ein sexuelles Verhältnis zu den Zwangsarbeitern unterstellt. Die Gestapo verhört Maria auf brutalste Weise mit Schlägen und Drohungen.


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Die Kriminalisierung von Beziehungen
zwischen Deutschen und Ausländern

Die Nationalsozialisten kriminalisierten (sexuelle) Beziehungen zwischen Deutschen und den von ihnen so bezeichneten “Fremdvölkischen”. Dahinter stand eine irrationale Angst vor der Schwächung der “deutschen Rasse”, wenn sie mit “fremdvölkischen Rassen” vermischt würde. Der “Verkehr mit Fremdvölkischen” wurde deshalb verboten. Die Strafe für die betroffenen Männer bestand im schlimmsten Fall aus der öffentlichen Hinrichtung.

Betroffene Frauen wurden in der Regel zu Gefängnishaft verurteilt und nach Absitzen dieser Haft in Konzentrationslager deportiert. Aufgrund eines Befehls Hitlers vom September 1939 wurden die Frauen neben der Strafverfolgung auch in besonders demütigender Weise behandelt. Ihnen wurde der Kopf geschoren und manche wurden öffentlich gedemütigt. Ihnen wurden Tafeln um den Hals gehängt, auf denen ihr “Verbrechen” auf verhöhnende Weise beschrieben stand, und wurden so durch die Straßen ihres Heimatortes geführt. Damit griffen die Nazis auf eine mittelalterliche Strafpraxis zurück, das “Anprangern”.

Oktober 1941

 

Nachdem Maria das völlig fingierte Geständnis unterschrieben hat, informiert die Gestapo das Reichssicherheitshauptamt in Berlin und bittet darum, Fürsorgemaßnahmen gegen das “ehrlose Mädchen” einzuleiten. Gegenüber dem zuständigen Jugendamt erfindet die Gestapo sogar noch eine “sexuelle Begegnung” mit einem Dorfjungen, damit auch niemand Zweifel an der Geschichte hat.


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29. November 1941

 

Maria wird verhaftet und in das Vinzenzheim in Dortmund gebracht. Auch Hedwig ist verhaftet worden. Hedwig wird für 7 Monate im Gefängnis in Münster inhaftiert. Dort begegnet sie einmal Florian und Josef. Sie sehen abgemagert aus. Hedwig erzählen sie, dass sie so sehr misshandelt worden sind, dass sie ein falsches Geständnis abgelegt haben.

9. Januar 1942

Maria: 2. v.l.

Maria kommt in das Mädchenheim Widey. Das Jahr in Widey ist die glücklichste Zeit in ihrem Leben, erzählt sie später. Die Nonnen, die hier für die Erziehung der Mädchen zuständig sind, behandeln sie gut. Sie beginnt eine Ausbildung als Schneiderin.

28. August 1942

 

Florian Spionczka und Josef Goryl, die beiden polnischen Zwangsarbeiter, werden im Wald in der Nähe von Asbeck gehängt. Sie sind 25 und 27 Jahre alt. Anwesend sind Gestapo-Funktionäre aus Münster, der Bürgermeister und der Kreisarzt. 30 polnische Zwangsarbeiter aus der Umgebung werden dazu gezwungen, bei der Hinrichtung anwesend zu sein. Als manche den Blick abwenden, werden sie angewiesen, hinzugucken.

20. Oktober 1942

 

Im Oktober wird Maria noch einmal von der Gestapo Paderborn vorgeladen. Sie soll schon im Dezember aus dem Mädchenheim abgeholt werden. Aber als die Gestapo vor der Tür steht, haben die Nonnen Maria auf dem Dachboden versteckt. Sie wollen, dass Maria im Mädchenheim noch Weihnachten feiert.

4. Januar 1943

Jetzt ist es soweit. Maria wird von der Gestapo aus dem Mädchenheim abgeholt. Sie soll in ein KZ gebracht werden. Die Oberin des Mädchenheims in Widey und sogar ein Kriminalbeamter aus dem Gefängnis in Paderborn versuchen, sich für Maria einzusetzen. Doch ohne Erfolg. Mitte Januar wird Maria von einer Fürsorgerin am Lagertor des KZ Ravensbrück abgesetzt. Sie sieht jetzt die Gefangenen, wie sie mit Lumpen an den blutigen Füßen über den Lagerplatz stolpern und dabei angebrüllt und getreten werden. Maria beginnt zu weinen und wird von dem SS-Mann, der sie bewacht, getreten. Sobald die Fürsorgerin weg ist, lassen die SS-Aufseher:innen in Ravensbrück Maria spüren, an welchem Ort sie hier angekommen ist. Sie wird gezwungen sich ganz auszuziehen, ein SS-Mann berührt ihre Brüste und verhöhnt sie. Sie muss kalt duschen und erhält ihre Häftlingskleidung. Im Dunkeln und in Eiseskälte muss sie zum Außenlager, dem Jugend-KZ Uckermark laufen. Hier ist sie nur noch Häftling Nr. 290.

 

Ihre langen blonden Zöpfe, auf die sie so stolz ist, darf sie behalten, was unüblich ist. Normalerweise werden die Häftlinge geschoren. Um sie zu demütigen, aber auch wegen des starken Läusebefalls in den Baracken. Aber sie hat keine Läuse, darauf haben die Nonnen geachtet. Eine Aufseherin sagt zu ihr: “Man wird dich hier zerbrechen, da sollst du wenigstens deine schönen Zöpfe behalten”. Aber auch in diesem Gnadenakt steckt Berechnung: Maria wird einmal zusammen mit zwei anderen Mädchen, die auch ihre langen blonden Haare behalten durften, in eine Reihe gestellt und fotografiert. Es sind Propagandafotos, die nach außen hin den Anschein erwecken sollen, dass es im Jugend-KZ Uckermark gar nicht so schlimm ist.

Weihnachten 1943

 

Maria wird in die Wohnbaracke der Lagerleiterin Lotte Toberentz gerufen. Sie wird befragt, ob sie denn tatsächlich ein sexuelles Verhältnis mit den Zwangsarbeitern gehabt habe. Maria verneint das und die Lagerleiterin glaubt ihr. Maria bekommt eine kräftige Milchsuppe mit Haferflocken – etwas besonderes für sie.

“Es war die Hölle”

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Maria berichtet von ihrem Alltag im Jugend-KZ Uckermark

Der Tag beginnt um 5 Uhr. Dann Frühsport, barfuß dreimal um die Baracke, eine kalte Dusche. Zum Frühstück gibt es ein Marmeladenbrot. Es wird kontrolliert, ob die Betten, sie sind dreistöckig, ordentlich gemacht sind. Ist die Lagerleiterin nicht zufrieden, gibt es harte körperliche Strafen oder, noch schlimmer, Essensentzug. Während des ganzen Tages dürfen die Mädchen nicht miteinander sprechen. Dann wird gearbeitet. Maria arbeitet in den ersten Monaten im Steinbruch und muss mit ihren Mithäftlingen einen zwei Meter tiefen Graben ausheben, der durch das ganze Lager geht. Maria erzählt später, dass darin Menschen erschossen wurden, als man es Anfang 1945 nicht mehr geschafft hat, sie zu vergasen. Andere Häftlinge müssen z.B. im Siemenslager Zwangsarbeit für Siemens & Halske leisten. Die Arbeitszeit beträgt zuerst 48 Stunden pro Woche. Ab November 1943 wird sie auf 62,2 Stunden pro Woche erhöht. Einen Lohn erhalten sie nicht. Mittags gibt es eine dünne Kohlsuppe oder zwei Pellkartoffeln. Um 20 Uhr ist Abendappell und danach Abendbrot: Eine Scheibe Brot mit einer Art Schmierkäse. Danach gibt es eine kalte Dusche und ein besonders demütigendes Ritual: Die Mädchen müssen ihre Unterwäsche vorzeigen und damit beweisen, dass sie keine Periode haben. Wenn doch, wurden sie bestraft. Der KZ-Arzt hatte “dafür gesorgt“, dass niemand die Periode bekam, berichtet Maria später.


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September 1944

Symbolbild Wiederaufbau Berlin

Maria wird in die „Jugendheimstätte Bärensprung“ entlassen. Dort ist sie ein halbes Jahr in der Kinderpflegerinnenvorschule. Mit einer Lehrerin, die sich ihrer angenommen hat, geht sie im März 1945 nach Berlin. Am 1. April soll sie hier eine Ausbildung als Kinderpflegerin beginnen. Aber so weit kommt es nicht. Maria erlebt das Kriegsende in Berlin.

Triggerwarnung: Sexualisierte Gewalt, Tod


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In Berlin bekommt Maria Heimweh. Sie kehrt mit der Hilfe der Alliierten genau ein Jahr nach ihrer Entlassung aus dem Jugend-KZ Uckermark nach Asbeck zurück. Ihr Bruder Bernhard ist in Kriegsgefangenschaft gestorben, aber ihre anderen Geschwister sieht Maria wieder. Von der Dorfgemeinschaft wird sie allerdings alles andere als freundlich empfangen.


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Kontinuitäten von Diskriminierung

Marias Erfahrungen mit Diskriminierungen in der Nachkriegszeit und weit darüber hinaus sind leider bei weitem kein Einzelfall. Während andere Verfolgtengruppen nach Kriegsende gesellschaftlich rehabilitiert wurden, waren es u.a. auch die in der NS-Zeit als “Asozial” stigmatisierten und verfolgten Menschen, die noch lange Zeit weder von der deutschen Gesellschaft noch der Justiz als Verfolgte des Nationalsozialismus anerkannt wurden.

Viele Frauen, denen während der NS-Zeit (sexuelle) Beziehungen mit Ausländern unterstellt wurden, wurden weiterhin als “ehrlos” oder “unsittlich” diskriminiert und erlebten noch weit über das Kriegsende hinaus Verleumdungen, Ausgrenzungen und sogar offenen Hass und tätliche Angriffe. Während den als “Asozial” Verfolgten im Jahr 1988 eine kleine Entschädigung über die Härterichtlinien zum Allgemeinen Kriegsfolgengesetz (AKG) ermöglicht wurde, erfolgte eine offizielle Anerkennung von “Asozialen” und “Berufsverbrechern” als Verfolgte des Nationalsozialismus erst im Jahr 2020 durch den Deutschen Bundestag. Die Bundesregierung hat sich in der Anerkennung zum Ziel gesetzt, diesen Verfolgtengruppen “einen angemessenen Platz im staatlichen Erinnern [zu] verschaffen”.

1950er Jahre

 

1952 heiratet Maria. Sie bekommt drei Kinder und nimmt auch Pflegekinder zu sich. Mit ihrer Familie lebt sie in Herne. Sie findet Kraft in der Erziehung ihrer Kinder und Pflegekinder, aber die Vergangenheit lässt sie niemals los. Auch ihr tiefer Glaube ist erschüttert, seitdem sie in ihrer Not keine Hilfe von ihrem Pfarrer erhalten hatte. “Die Gedanken haben sie nie verlassen”, sagt ihre Nichte heute über Maria.

WIEDERGUTMACHUNG

Im Jahr 1995 entschließt sich Maria, hinsichtlich möglicher Entschädigungsleistungen um Hilfe zu bitten. Das fällt ihr sehr schwer, doch sie ist in einer sehr angespannten wirtschaftlichen Lage. Zudem ist ihre Gesundheit durch die KZ-Haft sehr geschädigt worden und im höheren Alter ist sie zunehmend eingeschränkter. Sie berichtet über Panikattacken und gesundheitliche Folgeschäden durch die Haftbedingungen. Da sie über das BEG nicht als Verfolgte des Nationalsozialismus anerkannt wird, ist für sie nur der Weg über die Härterichtlinien zum Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes (AKG) frei.


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Erinnerungsarbeit

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Maria setzt sich noch im hohen Alter für die Erinnerungsarbeit an den Nationalsozialismus ein und erzählt von ihrem Schicksal. Eines ist Maria dabei sehr wichtig: Die Anerkennung des Jugend-KZ Uckermark als das, was es war: Ein Konzentrationslager. Die Nationalsozialisten nannten den Ort beschönigend “Jugendschutzlager”, und diese Bezeichnung wurde noch über Jahrzehnte hinweg unkritisch weiterverwendet. Das macht Maria wütend und traurig. “Wir wurden nicht geschützt”, sagt sie.

Anlässlich des 69. Jahrestages der Befreiung des Jugend-KZ Uckermark im Jahr 2014 ruft sie dazu auf, ihre Arbeit fortzusetzen. Sie sagt: “Und das braune Gift macht sich wieder breit. Bitte kämpft mit aller Kraft dagegen.”

25. Februar 2017

Maria Potrzeba verstirbt in Herne.

BILDQUELLEN

Asbeck, Münsterland

Seggebäing, Günter, Hunnenporte genanntes Torhaus in Asbeck, 26.08.2018, online verfügbar: https://commons.wikimedia.org/
Lizenz: CC BY-SA 3.0.

BDM

Autor:in unbekannt, Worms, Jungmädelbund, Werbung, 1933, Bundesarchiv, Bild 133-130, online verfügbar unter: https://commons.wikimedia.org/. Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Brief Maria an Bundesverband

Brief Maria Potrzeba an den Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. vom 12.11.2002, Archiv Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V.

Gedenkstein

Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V. (Hg.), Gedenkstein, online verfügbar unter: https://gedenkort-kz-uckermark.de/

Gestapo Berlin

Autor:in unbekannt, Berlin, Geheimes Staatspolizeiamt, 1934, Bundesarchiv, Bild 102-16180, online verfügbar unter: https://commons.wikimedia.org/, Lizenz: Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Kotten Familie Kösters

Kotten der Familie Kösters, Privateigentum Barbara Pinto, Spelle.

Maria im Alter 2.Juni 2013

Maria Potrzeba, Juni 2013, Privateigentum Heike Rode.

Maria mit 14 im Heim Widey

Maria Potrzeba, Widey ca. 1942, Privateigentum Barbara Pinto, Spelle.

Maria 1940 mit Schiffchen

Maria Potrzeba, Asbeck 1940, Privateigentum Barbara Pinto, Spelle.

Maria 1941 Foto Lorenz Ingmann

Maria Potrzeba, 1941, Fotografie Lorenz Ingmann, Privateigentum Barbara Pinto, Spelle.

Nachkriegszeit Trümmerfrauen

Abraham Pisarek, “Kartoffelernte” Trümmerfrauen, Dresden Juli 1945, Deutsche Fotothek, online verfügbar unter: https://commons.wikimedia.org/, Lizenz: CC-BY-SA 3.0.

Polenabzeichen

Sjam2004, Polenabzeichen, 21.07.2010, online verfügbar: https://wikimedia.org/. Lizenz: Namensnennung 3.0 Unported (CC BY 3.0).

Polen-Erlasse

Faksimile des Polenerlasses 1940, gemeinfrei, online verfügbar unter: https://commons.wikimedia.org/

Schlacht um Berlin

Red Army soldiers stand in the entrance hall of the Reichstag in Berlin. United States Holocaust Memorial Museum Photo Archives #26312. Courtesy of National Archives and Records Administration, College Park. Copyright of United States Holocaust Memorial Museum.

Uckermark-Karte gezeichnet von Maria

Maria Potrzeba, Handzeichnung des ehem. Jugend-KZ Uckermark, Privateigentum Barbara Pinto, Spelle.

Verhaftung Zwangsarbeiter in Warschau

Autor:in unbekannt, Willkürliche Verhaftung zur Zwangsarbeit, Warschau 1941, gemeinfrei, online verfügbar unter: https://wikimedia.org/.

SEKUNDÄRLITERATUR

Deutscher Bundestag, 19. Wahlperiode, Drucksache 19/14342 vom 22.10.2019, Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD, Anerkennung der von den Nationalsozialisten als “Asoziale” und “Berufsverbrecher” Verfolgten, online verfügbar unter: https://dserver.bundestag.de.

Eschebach, Insa, „Verkehr mit Fremdvölkischen“. Die Haftgruppe der wegen „verbotenen Umgangs“ im KZ Ravensbrück inhaftierten Frauen, in: Dies. (Hg.), Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück (Neue Beiträge zur Geschichte und Nachgeschichte. Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Bd. 12), Berlin 2014, S. 154-171.

Ingmann, Lorenz, Der Uckermark-Prozess. Aufseherinnen des KZ Ravensbrück vor Gericht, Fulda 2022.

Rode, Heike, Der Dokumentarfilm „…dass das heute noch immer so ist –
Kontinuitäten der Ausgrenzung“ als Möglichkeit zur politischen
Bildung, in: Amesberger, Helga et al. (Hg.), Kontinuitäten der Stigmatisierung von “Asozialität”. Perspektiven gesellschaftskritischer Politischer Bildung (Citizenship. Studien zur Politischen Bildung), 2021, S. 75-91.

Schikorra, Christa, Kontinuitäten der Ausgrenzung. “Asoziale” Häftlinge im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück (Dokumente – Texte – Materialien. Veröffentlicht vom Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin, Bd. 41), Berlin 2001.

Schwarze, Gisela, Es war wie Hexenjagd… Die vergessene Verfolgung ganz normaler Frauen im Zweiten Weltkrieg, Münster 2009.

WEITERE FÄLLE

Karlrobert
Kreiten

Willi
Heckmann

Emmy
Zehden